"FREIHERR-VOM-STEIN-SCHULE"
EU-Umweltprojekt Hallo, wir, die Klasse 11a, haben zusammen
mit unserem Chemielehrer die Teilnahme an dem euröpäischen Umweltprojekt
mit Euch zusammen in unseren Unterricht eingeplant. Wir, das sind 19 Mädchen
und 5 Jungen. Seit Beginn dieses Schuljahres gehören wir der Oberstufe
an, d.h. in drei Jahren werden wir den Schulabschluß, das Abitur,
hoffentlich mit Erfolg hinter uns gebracht haben. Die Neuzusammensetzung
der Klassen in der Jahrgangsstufe 11 geschieht unter fachlichen Schwerpunkten.
Der Schwerpunkt in unserer Klasse liegt im sprachlichen Bereich. Natürlich
bedeutet dieser Schwerpunkt nicht, dass wir keinen oder nur wenig naturwissenschaftlichen
Unterricht haben, sondern nur einen nicht auf Leistungskurse in den Naturwissenschaften
orientierter Unterricht. Der wichtigste Anknüpfungspunkt von der
fachlichen Seite für das Umweltprojekt liegt für unsere Klasse
zur Zeit im Chemieunterricht. In diesem Halbjahr ist das Thema in der
Chemie Protolyse (Säure - Base - Reaktionen). Der Bezug zur Umweltthematik
ergibt sich automatisch bei der Messung Hier noch eine Liste der insgesamt von uns vorgeschlagenen
Messparameter: Zur Zeit wird noch über die Einbeziehung
der Energiesituation der Schule nachgedacht. In der F.v.S. hat sich eine
Arbeitsgemeinschaft etabliert, deren Ziel es ist, die Schule in eine Energiespar
- Umweltschule umzugestalten. In diesem Zusammenhang wird über Datensammlung
in den Bereichen Energieverbrauch/m2, „Stromfresser", Verhaltensänderungen
bei der Energie- und Ressourcennutzung nachgedacht. Eine Stellungnahme
zu diesen Bereichen und ein folgender An der Freiherr - vom - Stein - Schule
gibt es bereits seit ca. 1 1/2 Jahren eine Energie-AG. Die AG hat sich
zum Ziel gesetzt, mit den vorhandenen Möglichkeiten der Schule Ressourcen
(Wasser, Strom, Heizung) einzusparen. Die ersten Aktionen der AG bezogen
sich auf die bewußte Nutzung der Lichtquellen in unserer Schule.
Erste Erfolge sind bisher noch nicht zu berichten, da die Stromverbrauchsituation
nur in monatlichen Abständen erfasst wird. Allerdings hat mit Hilfe
der Das ESEM-Team: Petram Sadough, Stefan Bessling, Denys Sidjabat, Jan Lauer,
Christian Dörr nicht im Bild: Gottfried Mayer, Michael Fidora, Carl-Philip
von Hadik Wer war der Freiherr-vom-Stein? Die Geschichte der Freiherr-vom-Stein-Schule
reicht bis in das Jahr 1909 zurück, als, noch unter dem Namen "Kaiser
- Wilhelms Gymnasium", die Schule gegründet wurde. Jedoch war das
Schulhaus noch längst nicht fertig gebaut und so mußte man
den Unterricht in benachbarten Schulen oder anderen Einrichtungen der
Stadt abhalten - bis am 16.Oktober 1911 das Gebäude des Gymnasiums,
welches heute nur noch teilweise erhalten ist, durch den damaligen Oberpräsidenten
Hengstenberg eröffnet wurde. Lage der Schule Die Freiherr vom Stein-Schule liegt
im südlichen Frankfurt, im Stadtteil Sachsenhausen, welcher für
seine vielen und guten Apfelwein-Kneipen bekannt ist. Der Südbahnhof
ist nur hundert Meter entfernt. Er ist nach dem Hauptbahnhof der zweitwichtigste
Verkehrsknotenpunkt in Frankfurt. Stundenplan Der Vormittagsunterricht beginnt um
8.00 Uhr und endet mit der 6. Stunde um 13.15 Uhr. Unterrichtsfächer In den Klassen 5 und 6 werden mehr Stunden
und Fächer unterrichtet als in der Grundschule. Vor allem Englisch
als 1.Fremdsprache kommt hinzu, außerdem Biologie und Erdkunde als
selbständige Fächer. Ab Klasse 7 kommen weitere Unterrichtsfächer
hinzu: eine 2. Fremdsprache, Arbeitslehre, Geschichte, Physik und Chemie;
ab Klasse 9 wahlweise eine 3. Fremdsprache bzw. andere Wahlangebote (z.B.
zweisprachiger Erdkunde-Unterricht (deutsch/englisch), eine weitere
Fremdsprachen Erste Fremdsprache (ab Klasse 5) ist
Englisch. Einen regelmäßigen Schüleraustausch
gibt es mit unseren Partnerschulen Besondere Unterrichtsveranstaltungen Neben dem Pflicht- und Wahlpflichtunterricht
können die Schüler/innen an freiwilligen Arbeitsgemeinschaften
und besonderen Veranstaltungen teilnehmen. Zusätzlichen Unterricht
gibt es daneben für lese- und schreibschwache Kinder (Klasse 5 und
6). Der Mittagstreff „Kunterbunt (für Schüler/innen der Klasse
5.-10.) findet an 2 Nachmittagen statt. Schulische Einrichtungen Klassenräume: Alle neuen 5 . Klassen haben Klassenräume, die sie mit ihrer Lehrerin oder ihrem Lehrer selbst gestalten können. Fachräume: Weitere Einrichtungen: Schülerbibliothek Initiiert durch die Errichtung der Photovoltaikanlage
auf dem Dach unserer Schule fand sich vor ca. 2 Jahren eine Gruppe von
Schülerinnen und Schülern, die unter Leitung eines Lehrers die
„Energie- und Ressourcenverschwender" an unserer Schule finden und an
ihrem Tun hindern wollte. Tatverdacht war: Verschwenden von Wasser, Heizenergie
und Strom (Licht) Um den Tatverdacht zu erhärten, wurden zunächst
Messungen vorgenommen: Um den Tätern ihre Taten zu erschweren,
wurden Schulleitung
Schulleiter: Herr H. Stemmler Verantwortliche Lehrer für das EU- Umwelt-Projekt: Herr Stemmler: Projektleiter Herr Dr. Lewinsky, Herr Koehler, Frau Sutter, Herr Dr.
Brockhaus, Herr Stemmler Nachfolgend ein Artikel aus unserer neuen Schulzeitung (Oktober 1997), der unser Schulleben von einer „leichteren" Seite beleuchtet, der Euch vielleicht interessiert. „Freiherr" feiert fröhlich Feste Sehr geehrte Eltern, das vergangene
Schuljahr stand im Zeichen zweier Feste, zu deren Gelingen Sie durch Ihre
engagierte Hilfe wesentlich beigetragen haben. Neben dem Dank an alle
HelferInnen erscheinen mir zwei Aspekte über die erfreuliche Tatsache
hinaus, dass solche Feste überhaupt gefeiert werden, von Bedeutung.
Der erste Aspekt betrifft die finanzielle Seite. Das Schulfest am 7. Juni
und das Schweizer-Straßenfest am 19. Juli 97 haben für das
Aula-Projekt rund 15.000 Feste zu feiern lohnt sich also! Langfristig wichtiger noch erscheint
mir allerdings der zweite Aspekt. Gemeinsam zu feiern hat immer auch eine
identitätsstiftende Wirkung. Es sind ja nicht nur die Kuchen und
Salate, die geliefert werden, es ist ja nicht nur die tätige Hilfe,
die wirken. Es ist die Tatsache, dass Schule und Eltern gemeinsam etwas
bewirken, das weit über den schnöden Mammon hinausreicht. Ein
Schulfest, bei dem LehrerInnen und SchülerInnen gemeinsam mit Eltern
ein buntes Bild zeichnen, das nur durch die Mitwirkung aller zu einem
„Gesamtkunstwerk" werden kann, ist eben nicht nur ein Schulfest, sondern
im besten Sinne ein Fest der Schulgemeinde. Diejenigen von Ihnen, die
das Schulfest besucht oder an ihm mitgewirkt haben, werden das bunte Treiben,
die vielfältigen Angebote und Demonstrationen und vor allem die Begeisterung
Ihrer Kinder positiv empfunden haben. Ich denke, allen an Schule Beteiligten
- und dazu gehören eben auch die Eltern - tut es gut, Schule als
einen Ort zu erfahren, an dem Kreativität, gemeinsames Handeln und
Freude einen Platz haben neben Arbeit und manchmal eben auch Sorgen und
Problemen. Das in diesem Jahr zum zweiten Mal begangene „Schweizer-Straßenfest"
ist ebenfalls ein Beispiel dafür, was Schule und Eltern gemeinsam
bewirken können. Und auch hier sollten wir als Eltern den atmosphärischen
Effekt neben dem finanziellen nicht gering schätzen. Irgendwann,
wenn die Aula in neuem Glanz erstrahlt, wird die Frage, wieviel Geld denn
dafür zusammengetragen werden mußte, unwichtig werden. Was
bleiben wird, wird das Gefühl sein, etwas gemeinsam geschafft zu
haben und die Erinnerung an all die sinnstiftenden Feste auf dem Weg dorthin.
Bis dieses Ziel erreicht ist, dürfen wir uns noch auf so manches
Fest freuen. In Mit freundlichen Grüßen
Jochen
Schmitt-Blindenhöfer
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